4/7/2026

Transparent, verlässlich und umfassend

Speira stell jetzt Environmental Product Declarations für alle wichtigen Produktkategorien seines Geschäftsbereichs Specialties bereit, zum Beispiel für das Fassadenmaterial des Amager Bakke in Kopenhagen. (c) Speira

•    Speira bietet Environmental Product Declarations für alle wichtigen Produktkategorien im Geschäftsbereich Specialties an
•    Türöffner für den Bereich nachhaltiges Bauen

Mit der jüngsten Veröffentlichung stellt Speira jetzt Environmental Product Declarations (EPDs) für alle wichtigen Produktkategorien seines Geschäftsbereichs Specialties bereit. „Die Auswahl des nachhaltigsten Aluminiums sollte für unsere Kunden so einfach wie möglich sein. EPDs sind dafür ein wichtiges Instrument und machen unseren Einsatz für Nachhaltigkeit transparent, verlässlich und umfassend. Mit diesen Zertifizierungen legen wir gezielt noch eine Schippe drauf, insbesondere für den Bereich des nachhaltigen Bauens“, erklärt Peter Basten, Leiter des Bereichs Specialties & New Business Development bei Speira.

Die Überprüfungen wurden gemäß ISO 14025:2006 vom Tetis Institute, einem Spin-off der Universität Genua in Italien, durchgeführt und umfassen alle wichtigen kalt- und warmgewalzten sowie beschichteten Specialties-Produkte von Speira. Dabei handelt es sich in erster Linie um Legierungen für Anwendungen im Transportwesen und im Schiffbau, für den Maschinenbau und die Energietechnik sowie vor allem für funktionale und ästhetische Anwendungen in der Architektur. Generell sind die Deklarationen ein wichtiges Instrument für Planer und Ingenieure, um die Umweltauswirkungen von Produkten konkret zu vergleichen und die Nachhaltigkeit ihrer Projekte zu optimieren. Insbesondere im Bausektor verlangen Nachhaltigkeitsstandards wie BREEAM, LEED und DGNB – die weltweit führenden freiwilligen Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen und Immobilienbetrieb – EPDs. Hier kann kohlenstoffarmes Aluminium von Speira sowohl in Fassadenelementen als auch in der Dach-, Fenster- und Beschattungstechnik eingesetzt werden und so zu „grünen Gebäuden“ beitragen.

Für Speira ist ein möglichst hoher Anteil an Recyclingmaterial besonders wichtig, um den ökologischen Fußabdruck der Aluminiumprodukte des Unternehmens zu minimieren. Denn das Recycling erfordert bis zu 95 Prozent weniger Energie als die Primärproduktion und verursacht entsprechend geringere CO2-Emissionen.

Die EPDs von Speira folgen dem „Cradle-to-Gate“-Ansatz und berücksichtigen den Einsatz von Primärmetall, internem und externem Schrott sowie Legierungszuschlägen, aber auch die Zusammensetzung, das Schmelzen und Gießen, das Walzen und das Schneiden. Die darin enthaltenen Lebenszyklusanalysen wurden von Alea Design durchgeführt, einem Spin-off der Universität Modena in Italien. „Dies führt zu einem transparenten Überblick über die Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Material und seiner Herkunft bis zum Verlassen des Werksgeländes“, sagt Dorothea Flockert, Head of Group Sustainability & ESG Reporting bei Speira.

Hier gibt es die EPDs im Überblick: www.environdec.com/library?q=speira